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Zur Feria nach Jerez/ Andalusien
Ziel dieser viertägigen Erlebnisreise im Mai ist die Feria in Jerez:
Ein Fest mit 800-jähriger Tradition, welches Jahr für Jahr mehr als 1
Mio. Besucher aus aller Welt nach Spanien zieht. In Andalusien erwartet
Sie ein abwechslungsreiches Programm, eine einzigartige Kombination von
Sherry, Flamenco, Offroad, Pferden und bezaubernder Landschaft.
In Jerez empfängt man Sie mit
köstlichen Tapas in der Bodega Fernando de Castilla, die mit ihren
gedrungenen Säulengängen an eine romanische Kirche erinnert. Unter
maurischen Dachziegeln stapeln sich dort dickbauchige Eichenholzfässer,
in denen Sherry und Brandy gelagert werden. Der Qualitätsanspruch
dieser traditionsreichen Bodega, die im Jahr 1837 gegründet wurde, ist
außerordentlich hoch; produziert werden nur Brandys der Qualitätsstufen
„Reserva“ und „Gran Reserva“; sehr begehrte Brandys übrigens, die
Produktion ist immer sofort ausverkauft.
Der
Stierkampf ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten
spanischen Bräuche - wenn Sie sich darüber Ihr eigenes Urteil bilden
möchten, besuchen Sie am Abend die Stierkämpfe auf der Plaza de
Toros, die hier nur noch während der „Feria“ im Mai stattfinden. Danach
ist das Dinner angerichtet im Restaurant „Tendido 6“: Im schönen
überdachten Patio lassen sich
die andalusischen Speisen so richtig genießen.
Ein weiteres typisch andalusisches
Highlight erwartet Sie am nächsten Tag : Die „Romeria“ – ein Abenteuer hoch zu Pferd. Hoch zu Pferd
und mit Pferdekutschen geht es zu einem ganztägigen Ausflug durch die
andalusische Landschaft, natürlich begleitet von Reitlehrern,
Gitarristen, vier hübschen Tänzerinnen und - nicht zu vergessen - einem
Bagage-Wagen. Bei mehreren Zwischenstopps lernt man ganz nebenbei das
flüssige Gold Andalusiens kennen, den „Vino Fino de Jerez“. Dazu gibt
es Tapas, stimmungsvolle Gitarrenmusik und anmutige Tänzerinnen, und
schließlich wartet mitten im freien Feld ein Koch mit einem Grill und
frisch zubereiteten Grillspezialitäten auf seine Gäste. Danach geht es
zurück zum Ausgangspunkt, der Hacienda Valenzuela. Hier werden das
Dessert und der endgültig letzte Drink serviert und die Gäste mit dem
„Salve Rociero“ verabschiedet.
Beim Abendessen in Puerto de Santa Maria sollten Sie unbedingt die
andalusischen Krabbenpuffer und den spanischen Wunder-Schinken
„Jabugo“, eine nach Wald und Kräutern schmeckende Delikatesse,
probieren. Am folgenden Vormittag haben Sie die Wahl zwischen zwei Attraktionen:
Das Gestüt 'Hierro del Bocado' beherbergt mehr als 200 Pferde aus der
traditionsreichen Zucht der Karthäuser-Mönche. Seit der Gründung dieser
Zucht vor 1.500 Jahren begeistern die edlen Pferde durch die besondere
Ausgewogenheit ihrer Form und die Eleganz ihrer Bewegungen. Alternativ
gehen Sie an Bord der Motoryacht 'Mundo Vela'; das offizielle
Begleitschiff der Segler-Weltmeisterschaft 2002 nimmt Sie mit auf einen
exklusiven maritimen Ausflug in Richtung Cádiz und Rota.
Im Restaurant 'Romerijo' erwartet Sie zu Mittag ein
überwältigendes Angebot an Krustentieren: mehr als 30 Sorten von
Langostinos, Gambas, Cigalas oder Camarones zu Ihrer Auswahl. Am
Nachmittag besuchen Sie dann die Feria del Caballo von Jerez. Das
Fest geht auf die Herrschaft von Alfonso XII. dem Weisen zurück,
welcher der Stadt Jerez das Privileg für zwei jährliche Viehmärkte
verlieh. Auf dem Festplatz prägen mehr als 300 Festzelte, Sherry und
Flamenco das festliche Ambiente dieses Ereignisses. Unter den 1.500
Reitern und 200 Kutschen finden Wettbewerbe aller Disziplinen statt.
Im „Museo Taurino“ wird das Dinner serviert: Mitten in der Altstadt von Jerez liegt dieses einmalige
Stierkampf-Museum. Ein begeisterter Sammler und “Aficionado” stellt
hier die Objekte aus, die mit der spanischen Leidenschaft - dem
Stierkampf - eng verbunden sind. Ein sehenswerter Einblick in eine uns
nur schwer zugängliche Gedankenwelt. Der Eingangsbereich ist wie eine Arena gestaltet. Man nimmt seinen
Sherry an der den “Burladeros” (Schutzwand für Stierkämpfer)
nachempfundenen Bar. Der sich anschließende große Raum ist eine
Fundgrube auch für die Besucher, die dem Stierkampf kritisch
gegenüberstehen: Erinnerungen an große Namen - Hemingway fehlt
natürlich nicht - werden wach. Nach dem Aperitif und einigen Tapas an
der Bar dann das Abendessen im Flair dieser einzigartigen Location. Für
Unterhaltung beim Abendessen sorgt eine Gruppe „Rumberos“ mit
Tänzerinnen in den Landestrachten, und als Höhepunkt erleben Sie
schließlich einen echten andalusischen Flamenco.
Man kann nicht nach Andalusien fahren, ohne Sevilla gesehen zu haben:
Die lebensfrohe Hauptstadt Andalusiens ist immer noch die wichtigste
Handels- und Kulturstadt der Region. Der letzte Reisetag beginnt mit
der Fahrt nach Sevilla und einer kleinen Panoramafahrt durch die Stadt.
Dann steht ein Besuch der „Catedral de Santa Maria“ auf dem Programm,
die als eins der bedeutendsten Bauwerke der Christenheit genannt werden
darf, und Sie besichtigen den berühmten „Alcázar“, dessen lange
Baugeschichte bis in die Zeit der Mauren zurückreicht.
Von hier aus erreichen Sie das „Barrio de Santa Cruz“ mit seinem
unwiderstehlichen, typisch andalusischen Zauber und gehen zum
Mittagessen ins Restaurant „Robles Placentines“, direkt im Herzen der
Altstadt. In ganz Sevilla ist es bekannt für seine ausgezeichneten
Tapas; probieren Sie frittierte Seehechtwürfel, eingelegten
Schwertfisch und Langostinos an Oloroso-Sherry, und verwöhnen Sie sich
mit den unvergleichlichen Desserts. Am Nachmittag fliegen Sie dann ab
Sevilla wieder zurück nach Deutschland.
Gruppenbuchungen mit verschiedenen Programmabläufen nach Absprache;
optimal ca. 15 Personen.
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